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1. Januar 2009 - 18 Uhr
2. Januar 2009 - 20 Uhr
Klangbrücke
Kurhausstr. 1/ D-52062 Aachen/ (0241) 501368
Anirahtak
- Stimme
Ryan
Carniaux - Trompete
Uli
Jend - Sopran- und Altsaxophon
Jürgen
Sturm - Gitarre
Ludger Singer
- Klavier
Lothar
Galle-M. - Bass
Hans
Günter Eisele – Schlagzeug
+
Überraschungsgast Manfred Leuchter - Akkordeon
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Mit
frischer Musik ins frische Jahr - das Art'n Schutz Orchester
Neun
Musiker des Aachener Labels LUXaries Records gründeten im Sommer 2004
dieses Ensemble als Werkstattorchester ihres Labels. Seither kommen sie in
mehr oder weniger konstanter Besetzung am 1. und 2. Januar in der Klangbrücke
zusammen.
Mehr im
frischen Prozess befindlich, denn dem marktgerechten Produkt verpflichtet,
nehmen die Musiker die ihnen schützenswert geltende freie Rede in
Komposition und Improvisation wahr.
Ihre
'zwischen den Jahren' kollektiv arrangierten Jazzstücke mischen die
Musiker zu einem Konzert aus 'liebsten Stücken' der Vorjahre und Uraufführungen.
In
diesem Jahr wieder, präsentiert das Art'n Schutz Orchester ein neues
Mitglied: den jungen Trompeter Ryan Carniaux.
Seit 2005
sind in Aachen Ort und Tage gefunden, kreative Jazzmusik zu erleben und
den Abend mit Austausch von Neuigkeiten, dem Genuss kleiner Häppchen und
Getränke zu bereichern. Auch besteht die Möglichkeit sich mit dem
CD-Repertoire von LUXaries vertraut zu machen. Das Art'n Schutz Orchester
heißt Sie herzlich willkommen, in der Klangbrücke und im frischen Jahr.
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Kartenvorbestellung:
15€/ erm. 11€
Email: artnschutzorchester@luxaries.de
Tel.: 0241-75414 und an allen VVK-Stellen
Eine
Veranstaltung von LUXaries Records in Zusammenarbeit mit den
Kulturbetrieben der Stadt Aachen und der GZM e.V.
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CD-Neuerscheinung
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Sturm Trio LUXMM10
Guter Stoff |
"Guter Stoff" - so heißt die
jüngste CD des Aachener Jazz-Gitarristen Jürgen Sturm. Schon ein Blick auf die
polyglotte Titelliste lässt die Vielzahl der Einflüsse und Eindrücke erahnen,
die der Komponist Sturm auf seinem ersten Gitarren-Trio-Werk zu einer
musikalischen Einheit verwoben hat. Aber bei aller Vielfalt - der gute Stoff
verfügt über ein konsistentes Muster. So weist er immer wieder einen mehr oder
weniger deutlichen Stich ins Blaue auf. Sei es, dass - wie in "Thanassis
Blue" - trotz griechischen Tonmaterials immer wieder der Blues durchklingt.
Sei es, dass in "Drie hielschönn' Plüschprumme", eine kühle
Ganztonmelodie elegant in der klassischen Bluesform daherkommt. So changiert
jedes der 14 Stücke - darunter 12 Eigenkompositionen - früher oder später auf
seine eigene Art ins Blaue.
Die scheinbar mühelose Überwindung möglicher
musikalischer Gegensätze gibt der Musik des Sturm-Trios ein eigenes
individuelles Profil. Zu diesem trägt zusätzlich der unzeitgemäße Klang der
Sturm-Gitarre - elektrisch, aber wenig elektronisch - bei. Und auch das
Ineinandergreifen der teils polyphonen E-Bass- und Gitarrenlinien, die Galle-M.
und Sturm immer wieder wie Kett- und Schussfaden zum 'guten Stoff' verweben,
unterscheidet diese CD von anderen Gitarren-Trio-Veröffentlichungen von gestern
und heute.
Die Triobesetzung lässt viel Platz für
Feinheiten, Klänge und Linien bleiben transparent und es öffnen sich immer
wieder Räume, die die fünf Musiker für Spiel und Kommunikation nutzen. Fünf
Musiker? Neben Gitarist Sturm spielt der Bassist Lothar Galle-M. bei allen
Stücken mit, während sich am Schlagzeug Manfred Rahier, Jonas Burgwinkel und
Hans Günter Eisele abwechseln.
"Guter Stoff" ist die achte
Veröffentlichung des 52-jährigen Jazz-Gitarristen und -Komponisten Jürgen
Sturm.
Jürgen Sturm - Komposition, Gitarre
Lothar Galle-M. - Bassgitarre
Hans Günter Eisele, Jonas Burgwinkel, Manfred Rahier - Schlagzeug
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STADTGESICHTER
Kultursommer doch gerettet!
Gute
Nachricht für alle Aachener: Der diesjährige Kultursommer ist gerettet! Die überkommene
und lieb gewonnene Veranstaltung mitten im Aachener Sommerloch muss nicht
ausfallen. Vielmehr wird sie im frischen Gewand daher kommen und im Theater K in
der Bastei Halt machen. Fünf Musiker(innen), zwei gestandene Autoren und die
Mannschaft vom Theater K werden das hohe Lied auf die Stadtbewohner anstimmen.
"Stadtgesichter", so der Titel des Spektakels mit Texten und Musik
legt die Protagonisten unter das
Brennglas: Bizarre Impressionen von Besuchern und Passanten der Innenstadt; ein
Stadtdichter murmelt unverständliches Zeug; Straßenbegleitgrün leitet ins
Gelobte Einkaufsparadies; ein Strom hastender Leiber; Fremdenführer, zeternde Mütter;
Mittagstisch; Baustellenlärm; Dönerbuden - Die Stadt hat viele Gesichter!
Und
zum Glück gibt es also im Sommer wieder Kultur.
Foto-Download: 
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STADTGESICHTER
Ein Spektakel mit Musik und Worten
Theater K - Foyer Rouge
Ludwigsallee 139 * 52062 Aachen * Tel. 0241 151155
Sonntag, 10. Juni 2007
Beginn: 20.00 Uhr
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Urbanes Treiben, Straßenlärm
und Alltagsgespräche im Jazzsong. Ein Stadtdichter murmelt. Dönerbuden,
Glaspaläste, Straßenbegleitgrün leitet ins Gelobte Land. Ein Strom
hastender Leiber, Fremdenführer, Mittagstisch. Bizarre Impressionen von
Stadtbewohnern und Passanten. Die Stadt hat viele Gesichter.
In den Hauptrollen: Anirahtak, Eisele, Galle, Leuchter, Sturm
In den Nebenrollen: Mattschö, Manukian, Schmidt, Schüren, Schulte
und andere Kunstfiguren |
7. Februar 2007, 20:00 Uhr, Ballsaal im
Alten Kurhaus, Kurhausstr. 1, 52062 Aachen
Musik zum Stummfilm Der Golem - wie er in die
Welt kam (D 1920):
mit Heribert Leuchter, Sax; Albrecht Maurer, Vl; Christoph Hillmann Perc.
Veranst.: Kaleidoskop Filmforum in Aachen
8. Februar 2007, 20:00 Uhr, Cinéma Le
Parc, Lüttich
Musik zum Stummfilm Der Golem - wie er in die
Welt kam (D 1920):
mit Heribert Leuchter, Sax; Albrecht Maurer, Vl; Christoph Hillmann Perc.
Veranst.: Centre Culturel Les Grinoux a.s.b.l.
18. März 2007, 17:00 Uhr, Dorint
Sofitel Quellenhof Aachen
Blue Hour mit dem Heribert Leuchter Trio
Aachener Nachrichten
3.1.2007
"Tango im Knopfloch" statt Walzerklängen
Neujahrskonzert des Art'n Schutz Orchesters
AACHEN. Während andernorts wohl
vorwiegend die Musik der Strauß-Familie auf dem Programm der Neujahrskonzerte
gestanden haben dürfte, fand in der Klangbrücke eine ganz andere
Tradition ihre Fortsetzung. Zum vierten Mal in Folge spielte das Art'n
Schutz Orchester zum Auftakt eines neuen Jahres.
Doch statt Walzer von der schönen blauen Donau sang Anirahtak vom
"Tango im Knopfloch". Eigenkompositionen der Bandmitglieder
standen vorwiegend auf dem Spielplan der Jazz-Musiker, die aus dem Umfeld
des Musiklabels "Luxaries" kommen. Die etwa 200 Zuschauer
verfolgten ein hervorragendes, gleichwohl leider seltenes Zusammenspiel,
denn die Gesamtzahl der Konzerte in dieser Besetzung entspricht ungefähr
der Zahl der Jahreswechsel, die auf diese Art schon stattgefunden haben.
Großartig war Heribert Leuchters Sopransaxophon-Solo auf "Jak",
einer Komposition des Pianisten Ludger Singer. Souverän wie immer die
Sängerin Anirahtak. Ungewöhnlich und faszinierend das Arrangement des
Gitarristen Jürgen Sturm auf "l Paximadokleftra", einem
griechischen Volkslied, das durch Ludger Sin- gers Holzschlägel-Spiel auf
den Klaviersaiten eine orientalische Note bekam. Schwerelos lautete nicht
nur der Titel einer Komposition von Alex Janßen: In sommerlicher
Latino-Laune schwebte die Seele zeitenvergessen durch den Konzertsaal.
Erinnerungen an die besten Momente George Dukes wurden wach. Singer schlug
sich diesmal zu den Bläsern - und spielte zwischendurch auf dem
"gestopften" Taschencornett, einer Art Minitrompete mit Aufsatz.
Die Zeit bleibe am Neujahrstag stehen, sagte Anirahtak neulich, daher habe
sie diesen Tag so gern. Wie ein verbindendes Element zog sich dieses Thema
durch die Songtexte: "Niemand weiß, ob es gestern war", singt
sie zum Bei- spiel auf "Pueblo Loco", "denn das Taxi wartet
längst nicht mehr". Oder, in "Tango im Knopfloch":
"Lass uns nicht warten, die Rosen blühen nicht ewig in unserem
Garten." Diesen Satz sollte das Art' n Schutz Orchester beherzigen,
und das Publikum nicht erst 2008 wieder beglücken, (ac)
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Das
Art'n Schutz Orchester lädt zum etwas anderen Neujahrskonzert. Aufgrund
des großen Andrangs im Vorjahr, an zwei Tagen, dem 1. und dem 2. Januar
2007.
Gespielt werden ausschließlich Originalkompositionen von
Bandmitgliedern und wie schon in den vergangenen Jahren, so werden auch
diesmal wieder Musik und Neuigkeiten in angenehmer Feierstimmung nebst
kleinen Speisen und Getränken dargeboten. |
1. Januar 2007 - 18 Uhr
2. Januar 2007 - 20 Uhr
Klangbrücke
Kurhausstr. 2/ D-52062 Aachen/ Tel. (0241) 501368
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Anirahtak - Stimme
Alex Janßen - Altsaxophon
Uli Jend - Tenor-, Alt-, Sopransaxophon
Heribert Leuchter - Bariton-, Alt-, Sopransaxophon
Jürgen Sturm - Gitarre
Ludger Singer - Klavier
Lothar Galle-M. - Bass
Hans Günter Eisele - Schlagzeug
Kartenvorbestellung:
(14€/ erm. 10€) unter Tel: 0049(0)241-75414
Email: artnschutzorchester@luxaries.de
und an allen bekannten VVK-Stellen in Aachen |
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Das
Art´n Schutz Orchester ist eng verbunden mit dem kooperativen
Label LUXaries Records. So liest sich ein Großteil der Veröffentlichungen
von LUXaries Records (und weiterer Firmen) wie eine Geschichte sich
kreuzender Pfade der Musiker und Komponisten, welche diesem Pool
entstammen.
Das
Art´n Schutz Orchester ist ein junges Ensemble, gegründet 2004, mit
dem erklärten Ziel, die klanglichen Möglichkeiten üblicher Klein- und
Kleinstbesetzungen zu erweitern und unabhängig von wackelnden Etats und
langfristiger Planung, die oben erwähnte, gewachsene Spieltradition zu
bündeln und zu kultivieren. Somit funktioniert der Klangkörper als
"Band-Werkstatt".
Für
öffentliches Aufsehen sorgte das Art´n Schutz Orchester beim Debütkonzert
am 1.1.2005 vor ausverkauften Haus auf der Aachener Klangbrücke und
beim Kooperationsprojekt mit der Band "Freshlyground" aus
Kapstadt (Agenda 21 -Städtepartnerschaft) mit Arbeitswoche, gemeinsamen
Konzerten und Tonaufnahmen.
Seither
erfreuen sich die 'etwas anderen' Neujahrskonzerte des Art´n Schutz
Orchesters wachsender Beliebtheit.
Gleichwohl
die Besetzung aus dem Musikerpool wechseln kann, hat sich eine
bevorzugte Instrumentierung als zu kultivierendes Ideal herausgestellt:
Stimme, Viola, Violoncello, 2 Saxophone, Piano,
Gitarre, Bass, Schlagzeug. Die Arbeitsweise und Konzertgestaltung entsprechen dem improvisatorischen
Umgang mit flexiblen (kollektiven) Arrangements zu Kompositionen von
Heribert Leuchter, Ludger Singer und Jürgen Sturm, oder möglichen Gästen.
Das Ergebnis darf als "Europäischer Jazz" gehört werden.
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Bilderdownload (bitte anklicken zum
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Anirahtak - Stimme
Alex Janßen - Altsaxophon, Flöte
Uli Jend - Tenor-, Alt-, Sopransaxophon
Heribert Leuchter - Bariton-, Alt-, Sopransaxophon
Jürgen Sturm - Gitarre
Ludger Singer - Klavier
Lothar Galle-M. - Bass
Hans Günter Eisele - Schlagzeug
Kurzbiografien *** Discographie
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Kurzbiografien:
Anirahtak
- Stimme, geb. 1960 in Köln, Autodidaktin,
geriet 1982 als Architekturstudentin nach Aachen und über den Opernchor
des Theater Aachen in die Jazzszene.
Gleichwohl sie den syllabischen Stoff ihrer Melodien zu improvisieren
gewohnt ist, kleine Textfragmente erfindet oder ihre Stimme
"skatfrei" instrumental einsetzt (solistisch oder im gemischten
Satz des Art´n Schutz Orchesters), erfahren gerade ihre Interpretationen
von Kurt Weill Songs, erschienen 1989, ansehnliche Beachtung (nachzuhören
auf den CDs: "Kurt Weill Programm", "Berlin-Paris-New
York", Nabel Records).
Seit 1995 Zusammenarbeit mit der belgischen Tanzcompagnie Irène K.
Rundfunk (WDR)- und Theaterproduktionen.
1992 Erster Preis beim "International Meeting of Jazz Vocalist"
in Zamosc, vergeben von der "Polish Jazz Society".
1992 "Kulturförderpreis" der Stadt Aachen.
Alex Janßen - Altsaxophon und
Flöte, Geb. 1977 in Aachen
Lernt erst Schlagzeug dann Klavier, dann Saxophon. Letzteres studierte er
bis Frühjahr dieses Jahres an der Volkwangschule in Essen. Künstlerische
Reifeprüfung. Jüngstes und neuestes Mitglied des Musiker-Pools. Erste
Meriten mit seiner derzeitigen Band "Global Confusion Project"
für die er wildernd in Reggae, (Free-) Jazz und Folk komponiert. Lebt in
Essen.
Uli Jend - Alt,- Sopran- und Tenorsaxophon
Heribert
Leuchter - Alt,- Sopran- und Baritonsaxophon, Geb.
1954 in Aachen, Studien in Boston, Aachen und Köln,
gefällt in seinem Saxophonspiel durch Ökonomie in der Linie und
Dramaturgie im Klang. Neben Mitwirkung in diversen Ensembles, etwa in der
"Manfred Leuchter Band" (4 CDs, ausgiebige nationale und
internationale Tourneetätigkeit ) ist ihm Hauptanliegen für sein 1983
gegründetes LUX-Orchester zu komponieren und mit meist reputierten
Gästen (Helen Vita, Kate Westbrook) zu produzieren (3 CDs,
Rundfunkaufnahmen). Jüngere Auftragskompositionen mit dem LUX-Orchester
sind "KlangWeltReligion" (Dt. Bischofskonferenz, EXPO2000),
"Reich durch A.R.M." (WDR, Rheinsches Musikfest 2003).
Zahlreiche Kompositionen, Produktion und Aufführungen von Bühnen- und
Filmmusiken.
Dient dem Art´n Schutz Orchester nicht zuletzt als erfahrener Leiter
großer Bands und Komponist.
"Kulturförderpreis" der Stadt Aachen (1988), "Aachener
Musikpreis" der "Gesellschaft für Zeitgenössische Musik"
Aachen (2000).
Ludger
Singer - Klavier, Geb. 1960 in
Paderborn,
Studien in Paderborn, Detmold und Freiburg. Pianist, Posaunist, Sänger,
Komponist und Physiker, agiert seit 1986 in Aachen als
Multiinstrumentalist mit einer nicht enden wollenden Anzahl von
Instrumenten und Ideen in einem kaum überschaubaren stilübergreifenden
Feld : Stummfilmmusiken, Lyrikvertonungen, improvisierende Ensembles aller
Disziplinen, Kirchenorgel, Theatermusiker mit Posaune, Korrepetitor, 3.
Platz "Deutscher Folkförderpreis" 1994, Coleader der
Avantgarde-Rockband "Art de Fakt"(4CD)... Projekte und immer
neue adhoc Partnerschaften mit: u.a. Karl Berger, Albrecht Maurer, Paul
Lovens, Christopher Dell, dem Dadaisten Raymond Federman und natürlich
den Art´n Schützern.
Virtuoser orchestraler Umgang als Solist mit dem Flügel in eigenen, auf
grenzgängerische Weise dem Jazz zugetanen Projekten (nachzuhören auf den
meisten seiner 14 CDs).
Da orchestrale Pianisten für Orchester leicht unverdaulich werden,
behauptet er seinen Platz am Klavier nicht nur durch große Pausen,
sondern auch durch immer neue Kompositionen und sein absolutes Gehör.
Ludger
Schmidt - Violoncello, Geb. 1958
Studium in Detmold. Inspiriert durch den (Free-)Jazz der 70ger Jahre, die
ihn umgebende Bochumer Rockszene und den Kontakt zu dem Avantgardemusiker
und Komponisten Perverez Mirza, beschäftigt er sich seither mit
improvisierter Musik.
Der Sohn des Ruhrpotts ist zu hören u.a. mit Theo Jörgensmann oder
Eckehard Koltermann´s "Collage 11". Sich und seinem Cello hat
er im Laufe der Zeit einen erweiterten Klangschatz geschaffen (5 CDs).
Sein dramaturgisches Geschick beschert ihm zahlreiche Engagements an
Schauspielhäusern.
Eine für Misha Mengelberg zusammengestellte Projektband begründete 1991
eine latente Verbindung nach Aachen. Es folgten zwei Produktionen und
Konzertreisen mit Anirahtak, Paul Lovens und Jürgen Sturm (1 CD).
Jürgen
Sturm - Gitarre, Geb. 1954 in Aachen
Früh Jazz-inspiriert durch Akkordeon spielenden Vater.
Studien in Aachen, Köln, München und Boston.
Erfand 1982 mit den "Ballstars" einen klaren Vorgänger des
Art´n Schutz Orchesters, so in etwa dessen pubertäre Vorahnung.
Riskierte recht außergewöhnliche Arrangements von Kurt Weill Songs
im Weill-Jahr 1989 und erntete mit "Anirahtak und der Jürgen Sturm
Band" großen Zuspruch (2 CDs-Tourneen).
Versucht seit Jahren mit dem Bassisten Lothar Galle-Merkel die
Kultivierung eines symbiotischen Verhältnisses, genannt: die linke und
die rechte Hand des Klaviers. Pflegt einen selten unverfremdeten,
bemerkenswert wandelbaren Jazzgitarrenklang. Komponiert für das Art´n
Schutz Orchester und ist sein derzeitiger gewählter musikalischer Leiter,
eine Art Schutzbeauftragter.
Lothar
Galle-Merkel - Bassgitarre, Geb.
1957 in Aachen
Begann als Mandolinenspieler, wurde alsbald Bassist in regionalen
Rockbands und beendete diese frühe musikalische Orientierungsphase mit
dem Studium der klassischen Gitarre in Aachen und Köln. Wendete sich
alsbald der improvisierten Musik, dem Free Jazz und dem Jazz zu, u.a.
Mitwirkender im LUX-Orchester. Ist gern gehörter Begleiter von
Sängerinnen, der bestgekleidete Mann jeder Band und pflegt eine
Nebenexistenz in der regional populären Band "Blues Delivery",
wo er alles was Saiten hat zum grooven bringt.
Hans
Günter Eisele - Schlagzeug, Geb.
1956 in Aachen
Studierte in Aachen, Köln und Hamburg
Vielseitiger Begleiter präzise organisierter Klangkörper wie Big Bands,
Unterhaltungsorchester, dem heimischen Symphonieorchester Aachen usw.
Hat die höchste TV-Präsenz aller Art´n Schützer: Seit 1982 brachte er
jährlich am Drumset Ordnung in die gefürchteten Kapellen der Aachener
Karnevals-sitzung "Wider den tierischen Ernst", wo ja
bekanntlich gleichnamiger Orden an komische Käuze verliehen wird. Im Jahr
2004 quittierte er den Job.
Kleinen kooperativen Ensembles jedoch liefert er klangliche Sensibilität
mit der Würze eines gelegentlich erfrischenden Unernstes.
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Auswahldiscographie:
LP "Blue News" Nabel Rec. 1982
b,f
(Jürgen Sturm´s Sidestream - Quartett & Gäste)
LP/CD"Tango Subversivo" Nabel Rec. 1984 b,f
(Jürgen Sturm´s Ballstars - Tentett),
LP "LUX-Orchester" veraBra Rec. 1984 b,f
(LUX-Orchester - 12 Musiker)
LP/CD "Das Kurt Weill Programm" Nabel Rec. 1989 a,d,f,g
(Anirahtak u. die Jürgen Sturm Band - Quintett)
CD "Berlin Paris New York-Songs by Kurt Weill" Nabel Rec.1992
a,d,f,g
(Anirahtak u. J. St. Band - Quintett)
CD "Neue Lieder für den verdorbenen Menschen" LUXaries Rec.
1993 b,f
(Lux-Orchester - 16 Musiker)
CD "Gebete der Nacht" LUXaries Rec. a,e,f
(Anirahtak, Lovens, Schmidt, Sturm)
CDs "Klavier und Saxophon" LUXaries Rec. 1994 b
"I mean U" LUXaries Rec. 1997 b
(beide: Heidtmann-Leuchter Duo)
CD "...zufällig Absicht!" LUXaries Rec. 1997 b,g
(Petra Welteroth & Band - Quartett)
CD "R" LUXaries 1999 f,h
(Jend Eisele Sturm)
CD "Anirahtak und Jürgen Sturm Duo" LUXaries Rec. 1999 a,f
CDs "sparito", Chroma Music 1999 b
"Arabesque", LUXaries Rec. 2001 b
"Nomade", LUXaries 2003 b
"space", LUXaries 2005 b
(Manfred Leuchter Band - Sextett & Gäste) b
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Weltreiterspiele 2006
Konzertreihe 29.8.-1.9.2006,
Aachen 'Klangbrücke'
LUXaries Labelfest!


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